Wir hatten doch mal diesen Topic wo User einzelne Spiele bewerten konnten. Leider ging es durch einen bösen Unfall vor langer Zeit verloren.
Ihr könnt hier beliebige Spiele beschreiben und bewerten.
Hier mal eine Vorlage an der ihr euch orientieren
könnt:
Bild von der Verpackung
Beschreibung
Bewertung:
+ grafik
+ atmosphäre
+ bedienung
- bugs
- anforderungen
- balancing
- usw.
Fazit
_____________________________________________
Two Worlds (Erster Teil, gepatcht, aber nicht aktuellste Version)
Two Worlds ist ein Rollenspiel, ähnlich wie Gothic3 oder Oblivion (Und zur gleichen Zeit wie diese beiden rausgekommen). Es handelt von einem Kopfgeldjäger, der seine verlorene Zwillingsschwester sucht. Dabei trifft er auf so fröhliche Kerle die ihn erpressen wollen, etwas für sie zu tun damit er die Schwester wiedersehen kann. Dabei kommt auch noch Familienfluch, ein Orkgott und anderes vor. Klingt an sich nicht gerade öde, leider verliert das Spiel sehr schnell an Erzähltempo und artet in ein sehr, sehr unbefriedigendes Ende aus. Doch bis dahin hat man sehr viel Spaß in einer sehr großen Spielwelt zu sehen. Es gibt verschiedene Städte, die sich äußerlich schön unterscheiden. Im Norden finden wir alte mittelalterliche Städte, in der Mitte der Welt finden wir ein eher südlich angehauchtes Gebiet mit etwas antik aussehenden Kriegern. Im Osten gibt es eine große Wüste, im Süden ein Ödland voller Orks, im Südwesten finden wir eine sehr asiatisch angehauchte Stadt. Dort können wir überall Quests erfüllen, die nicht gerade zur Hauptgeschichte dazugehören, aber doch z.T. schön gemacht wurden. Die Zahl an Quests geht definitiv in den dreistelligen Bereich, doch angesichts dieser gigantischen Welt ist es fast zu wenig. Viele Monster zu kloppen gibt es natürlich auch.
Positives:
+ Lange Spielzeit
+ Sympathischer Held (kaltblütiger Söldner der seine liebe Schwester sucht (Ja es ist die Frau auf dem Titelbild))
+ Wenige Bugprobleme (wenn man das Spiel patcht)
+ Grafik ist in meinen Augen gelungen, aber natürlich für so manchen Snob veraltet
Negatives:
- Balancingprobleme (dazu unten mehr)
- Unkreative Dungeons. Meistens nur Baukastenähnlich aufgebaut.
- Enttäuschend schlechtes Ende (15 Sekunden Filmchen nach einem unfassbar leichten Endgegner)
Fazit: 8 von 10 Punkten
Warum hat es trotz der Hauptquest so viel Spaß gemacht? Weil man so viel anderes machen kann dass man den Hauptquest schier vergisst! Und was mir persönlich richtig gut gefällt ist es, dass unser Held immer irgendwelche Kommentare von sich gibt. Gehen wir zum Beispiel durch die Straße und werden von Banditen angegriffen, hört man ein genervtes „Das hat mir gerade noch gefehlt!“. Das lässt das
Spiel lebendiger wirken, und man mag den Haupthelden noch mehr!
Das Balancing
Das Balancing ist etwas seltsam gestaltet worden. Wir können natürlich leveln usw. Wir haben auch ordentlich Skills und alles was für gute Motivation sorgt. An Magie mangelt es auch nicht.
Aber: Manche Gegner, z.b. Golem oder Oger, sind so stark dass sie einen Onehitten können. Selber braucht man sehr viele Schläge gegen sie. Und es gibt ein seltsames System mit Rüstungen und Schwerter.
Man kann nämlich zwei Waffen gleicher Sorte miteinander kombinieren. Dann hast du eine Klinge der Klasse zwei die stärker ist. Macht wenig Sinn, sorgt aber für sehr starke Waffen. C.a. dreimal so stark wie das Schwert des Endgegners. Magiesprüche gleicher Sorte können auch miteinander stacken, doch ab einen gewissen Grad ist sie fast nutzlos verglichen mit guter Waffengewalt. Und wir können mit verschiedenen Pflanzen durch Alchemie Tränke permanenter Wirkung erzeugen. Das führt also schon mal dazu, dass man alle Werte nur durch Tränke verdoppelt. Das ist sehr gewöhnungsbedürftig. Aber kann auch Spass machen sich durch Waffenstacken und Tränken zu einem Krieger von göttlicher Kraft zu dopen.